02.11.2017 in Pressemitteilung von SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

Schaffung eines Stadtplatzes am Umsteigepunkt in Alt-Mariendorf

 

Friedenstraße Ecke Mariendorfer Damm

 

Auf Initiative der SPD-Fraktion soll am Umsteigepunkt in Alt-Mariendorf ein neuer Stadtplatz entstehen und in der Friedenstraße der Radverkehr sicherer gestaltet werden. Einen entsprechenden Beschluss fasste die BVV in ihrer letzten Sitzung. Dazu soll die derzeitige Spur für den rechts abbiegenden Verkehr Richtung Lichtenrade geschlossen und eine neue Radspur sowie eine neue, getrennt signalisierte Rechts-Abbiegespur geschaffen werden.Geradeaus fahrende Radfahrer Richtung Reißeckstraße können sich derzeit nur durch sehr gefährliche Manöver über zwei Spuren nach links ihr Recht verschaffen.

 

Vorbild des Umbaus ist der bereits vor 10 Jahren erfolgte Umbau des Kaiser-Wilhelm-Platzes in Schöneberg, bei dem eine sehr ähnliche Verbindungsfahrbahn geschlossen wurde. Für die Maßnahme sollen Mittel des Landes z.B. zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs, für Sonderinvestitionen der wachsenden Stadt oder aus dem Plätzeprogramm akquiriert werden.

 

Ein weiteres wichtiges Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Situation für die Umsteigerinnen und Umsteiger an der Endstation der U-Bahn.

 

Christoph Götz, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: „Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt zur Aufwertung des Ortskerns Mariendorf. Die heutige Situation ist gerade für Umsteigerinnen und Umsteiger eine Zumutung: Insbesondere durch die hinter der Haltestelle befindliche dunkle „Schmuddelecke“ und die wuchtig gemauerte Wartehalle wird die Situation vielfach als düster, unübersichtlich und unsicher empfunden. Wir wünschen uns, dass der Platz baulich klar gefasst sowie hell und modern neu gestaltet wird. Saubere Schnellgastronomie für den Bedarf der Umsteiger sowie eine vernünftige öffentliche WC-Anlage sollen in der Randbebauung entstehen. Dieser hoch frequentierte Umsteigepunkt benötigt endlich eine angemessene Gestaltung!“

 

 

 

 

 

26.10.2017 in Soziales von SPD Tempelhof-Schöneberg

Kinderarmut bekämpfen - Fahrplan gegen Kinderarmut

 

Beschluss der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Tempelhof- Schöneberg am 7.10.2017:

Kinderarmut bekämpfen - Fahrplan gegen Kinderarmut

 

In Berlin leben rund 173.000 Kinder und Jugendliche in Familien, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind (32,2 Prozent). Die Zahl der von Armut betroffenen Kinder ist erschreckend hoch. Für Heranwachsende ist es besonders verhängnisvoll, in Armut zu leben. Dort, wo Armut Alltag ist, sind Kinder öfter krank, haben sie schlechtere Bildungsabschlüsse und greifen sie häufiger zu Drogen. Das Problem der Kinderarmut besteht aber nicht nur im Mangel an finanziellen Möglichkeiten, sondern auch um soziale familiäre Verhältnisse, die sich vererben. Dies äußert sich vor allem dadurch, dass sich arme Familien immer weiter von der Gesellschaft zurückziehen, immer weniger in der Lage sind Angebote wahrzunehmen. Die dadurch entstehende Ausgrenzung führt zu einer Lebenssituation, die die Kinder noch stärker einschränkt als materielle Armut allein. Es führt zu einer Armut an Möglichkeiten. Über die materiellen Gründe für Armut hinaus, fühlen Kinder sich selbst arm, wenn sie niemand unterstützt, ihnen niemand Wege aufzeigt, sie keine Freunde haben oder diese nach Hause einladen können. Reich hingegen fühlen sie sich, wenn sie „mitmachen“ können, in der Schule erfolgreich sind, sie Freundschaften pflegen können, sie Bestärkung finden, Menschen sich für sie interessieren und sie Träume für ihren Alltag und ihr Leben haben. Es sind sehr unterschiedliche, nicht immer scharf zu trennende Dimensionen, die Armut von Kindern manifestieren können. Diese resultieren meistens aus der materiellen Armut und ziehen Folgen nach sich, die sich besonders durch eine mangelnde gesellschaftliche Teilhabe ausdrücken. Dennoch können Eltern wenig Geld haben ihren Kindern jedoch ein Vorbild an Bildungs- und Sozialkompetenz sein, sie unterstützen und ihnen verlässliche Strukturen sowie Geborgenheit bieten. Soziale Vernachlässigung und die daraus entstehende soziale Armut kann, aber muss keine Folge materieller Armut sein und muss genauso durch ein Hilfesystem aufgefangen werden wie der Mangel an finanziellen Mitteln.

25.10.2017 in Gesundheit von SPD Tempelhof-Schöneberg

Berliner Pflegeoffensive - 12 Punkte für einen Neustart in der Pflege

 

Beschluss der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Tempelhof-Schöneberg am 7.10.2017:

Berliner Pflegeoffensive - 12 Punkte für einen Neustart in der Pflege

Die Daseinsvorsorge am Lebensanfang stand in den letzten Jahren im Mittelpunkt der Politik. Unterstützung rund um die Geburt, verlässliche Kinderbetreuung, partnerschaftliche Elternzeit – das hat die Sozialdemokratie zu Recht durchgesetzt. Die Daseinsvorsorge am Lebensende muss nun ebenfalls in den Fokus rücken. Noch ist Pflege mit eher negativen Assoziationen verbunden. Politikerinnen und Politiker lassen sich lieber in Kitas ablichten. Pflegeeinrichtungen werden eher vermieden. Das muss sich ändern!

Pflege kann jedes Alter betreffen. Die eigenen Eltern oder Großeltern können pflegebedürftig werden. Kinder können pflegebedürftig auf die Welt kommen und ihr Leben lang Intensivpflege benötigen. Wir selbst brauchen nach einem Unfall Pflege. Pflege geht uns alle an!

24.10.2017 in Bundes-SPD von SPD Tempelhof-Schöneberg

#SPDerneuern: SPD-Strukturen modernisieren – Konzept „SPD ++“ debattieren

 

Beschluss der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Tempelhof-Schöneberg am 7.10.2017:

SPD-Strukturen modernisieren – Konzept „SPD ++“ debattieren

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Tempelhof-Schöneberg sieht in den Vorschlägen der „SPD ++“ wichtige Impulse für die innerparteiliche Neuaufstellung und fordert alle Gliederungen zur Debatte und Beschlussfassung über die Vorschläge des Konzeptes auf, die im, sogar auch nur in Teilen, positiv beschiedenen Falle als Initiativantrag zum SPD-Bundesparteitag gesandt werden soll.

24.10.2017 in Bundes-SPD von SPD Tempelhof-Schöneberg

#SPDerneuern: Resolution - Zeit für Opposition

 

Beschluss der Kreisdelegiertenversammlung der SPD Tempelhof- Schöneberg am 7.10.2017:

Resolution - Zeit für Opposition

Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Die Große Koalition soll nicht weiter regieren. Die SPD hat mit einem historischen Tief den klaren Auftrag bekommen, in die Opposition zu gehen und sich zu erneuern.

 

Der Berliner Landesverband begrüßt

 

  • die schnelle und klare Positionierung des Parteivorstands am Wahlabend, die Oppositionsrolle zu übernehmen;

  • den vom Bundesvorstand eingeleiteten Prozess zur Erneuerung der SPD durch ein umfangreiches Arbeitsprogramm und Zukunftsdialoge.

 

In beide Vorhaben wird sich die Berliner SPD aktiv einbringen. Erneuerung braucht Zeit. Wir müssen unser schlechtes Wahlergebnis tiefgreifend analysieren, Konsequenzen ziehen und neue Perspektiven für die Zukunft entwickeln.

Aktuelle Termine

Alle Termine öffnen.

13.12.2017, 17:00 Uhr 15. Sitzung der BVV TS

15.12.2017, 18:30 Uhr SPD Schöneberg: Weihnachtsfeier
Bitte anmelden unter: mail@spd-schoeneberg.de

16.12.2017, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr Infostand
Bitte bei Angelika Schöttler melden.

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