SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg zur künftigen Nutzung der Teske-Schule

Veröffentlicht am 13.07.2017 in Pressemitteilung

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über die geplante Nutzung der ehemaligen Luise-und-Wilhelm-Teske-Schule am Tempelhofer Weg als temporäres Bildungszentrum für Geflüchtete erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-SchönebergKevin Kühnert:

 

„Die jüngsten Meldungen rund um die Pläne der Senatsverwaltung für die ehemalige Teske-Schule haben viele Menschen im Bezirk verunsichert. Wir sind froh, dass sich die meisten Befürchtungen rund um den Standort Tempelhofer Weg nach Rücksprache mit Bildungsstaatssekretär Rackles als unbegründet erwiesen haben. Entgegen anderslautender Berichte soll es dort um ein Bildungszentrum auf Zeit gehen. Die Rede ist von drei bis fünf Jahren. Das ist wichtig, da sich die Bezirksverordnetenversammlung erst jüngst dafür ausgesprochen hat, den Standort perspektivisch wieder ans Schulnetz zu nehmen. Wir sind überzeugt, dass der wachsende Bezirk Tempelhof-Schöneberg auf diese Kapazitäten keineswegs verzichten kann.

 

Staatssekretär Rackles hat zudem eine Anbindung an die Hugo-Gaudig-Sekundarschule in Tempelhof angekündigt, die beispielsweise im Rahmen gemeinsamer AG-Angebote gelebt werden kann – definitiv aber ohne die Umsiedlung von Schülerinnen und Schülern. Das Bildungszentrum kann auf diesem Wege auch die Musik- und die Volkshochschule oder Sportvereine für die Zusammenarbeit gewinnen, sodass der Standort sich öffnet und nicht abschottet. Ohne diese Mechanismen kann Integration kaum gelingen.“

 

Orkan Özdemir, Integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg ergänzt:

„Die Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in unsere Regelschulen steht für uns an erster Stelle. Ich begrüße daher die Ankündigung von Schulstadtrat Oliver Schworck, wonach seinerseits keine Ansiedlung von Willkommensklassen im temporären Bildungszentrum Tempelhofer Weg geplant ist. Die Einrichtung der angekündigten Profilklassen werden wir aufmerksam begleiten und darauf achten, dass alle Zusagen eingehalten werden. Dazu gehören die maximale Öffnung des Standortes und die klare Orientierung auf die Weitervermittlung der Schülerinnen und Schüler an reguläre Bildungseinrichtungen.“

 

 

 

 

 

 

 

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